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»Teilchenland« – Lesung und Gespräch mit Caca Savic und Nina Kaun

14. Januar @ 19:30 Uhr

In ihrem Lyrik-Debüt Teilchenland (Verlagshaus Berlin, 2020) unternimmt Caca Savic eine Reise in den Körper einer Sprachbiografie. Sie führt im Befragen und radikalem Entäußern durch eine nicht-lineare Sprache, in der das Ich stets vorgezeichnet, determiniert und ausgeliefert scheint. Wo ist das Ich, wenn vorher ein Du ist? Aus dem Chaos seiner Kerben, seiner Skizzen und Linien ergibt sich aber ein Bild: die Einnistung nach außen kehren. Teilchenland ist der heitere Triumph vorangegangener Migrationsmetaphern, ein sich Herein- und Herausschreiben – und ein Ausbrechen. Kaleidoskopartig fängt die Illustratorin Nina Kaun in ihren holzschnittartigen, märchenhaften Zeichnungen diesen Blick ins Innere und Äußere ein: Sprachpartikel und Körper werden sichtbar, Familienaufstellungen und Traditionen. Aus biografischen Brüchen und lyrischen Fragmenten erschaffen Caca Savic und Nina Kaun gemeinsam ein Teilchenland.

An dem Abend liest Caca Savic aus Teilchenland und spricht mit der Illustratorin Nina Kaun über ihre gemeinsame Arbeit. Moderation: Andrea Schmidt (Verlagshaus Berlin).

Caca Savic, gebo­ren in Österreich, wuchs in einer mehrsprachigen Umgebung auf. Sie studierte Kunst- und Kultursoziologie sowie Architektur in Wien und lebt heute als Autorin in Berlin. Ihre Texte erschienen in Zeitschriften, Anthologien und Kunstkatalogen. In Kooperationen mit bildenden und darstellenden Künstler*innen erforscht sie Schnittstellen von Literatur, Bild, Körper, Raum. 2010 führte sie ein Arbeitsstipendium in der Ray Hughes Gallery in Sydney nach Australien und 2009 ein Arbeitsstipendium im Museum am Bussen nach Baden-Württemberg. 2017 wurde sie mit dem Kunstpreis des Europäischen Frauenforums für Kunst und Kultur ausgezeichnet. 2020 erhielt sie das H.C.Artmann-Stipendium der Stadt Salzburg.

Nina Kaun absolvierte 2011 ihr Studium der Visuellen Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel. Sie lebt und arbeitet als freiberufliche Illustratorin in Berlin. Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen im Bereich Zeichnung, Illustration und Druckgrafik. In ihren Bildgeschichten und Illustrationen verknüpft sie reale Erlebnisse mit fantastischen Elementen, die ins Surreale reichen. Seit 2015 ist sie Dozentin für Illustration an der Jugendkunstschule in Berlin-Pankow. Außerdem unterrichtete sie in assoziativen Zeichenworkshops an der SHR Hochschule der populären Künste. Seit 2018 ist sie Mitglied der Siebdruckwerkstatt StattLab Berlin. Ihre Arbeiten wurden u. a. in Berlin, Kassel, Linz, Luzern, Gent und auf der »Hangzhou Illustration and Comics Biennale« (China) ausgestellt.

Andrea Schmidt führt zusammen mit Jo Frank, Tillmann Severin und Dominik Ziller seit 2005 das Verlagshaus Berlin, ein Independent Verlag für Lyrik und Illustration.

Die Lesung wird gefördert von der Crespo Foundation im Rahmen der Kampagne #zweiterfruehling des Netzwerks der Literaturhäuser.

Ein­tritt: 6,- / ermä­ßigt 4,- Euro

Details

Datum:
14. Januar
Zeit:
19:30 Uhr
Veranstaltungskategorie:
Website:
https://www.brotfabrik-berlin.de/lesungen-programm-aktueller-monat/

Veranstaltungsort

Brotfabrik Berlin
Caligariplatz 1
Berlin, 13086 DE
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Bitte beachten: Auf Grund der aktuellen Lage, kann es zu Terminverschiebungen oder Absagen kommen. Es empfiehlt sich daher  die Terminangaben direkt beim Veranstalter noch einmal zu überprüfen.


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