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Das Ende der Bücher: Aus den Geschichten für Bibliophile, 1894

Eine Liebeserklärung an das geduckte Buch.  Wie wird unsere Welt in Zukunft aussehen? Welche Geschichten erzählen wir uns – und vor allem: mit welchen Mitteln?

Dieser Frage gingen schon lange vor Erfindung von Audio- und E-Book fünf Gelehrte nach. In Octavo Uzannes Text wird ihnen der 1894 rasant voranschreitende technische Wandel (vor Allem die Erfindung des Grammofons) Anlass zu einer Diskussion über die Zukunft.

Über 100 Jahre später erweisen sich manche dieser Visionen als erstaunlich hellsichtig, denn schon damals ahnte man, dass sich der Leser dereinst wieder in einen Hörer (rück)verwandeln wird. „Der Mensch, dieses ewige große Kind, wird auf Bilder nicht verzichten und Abbildungen jener Dinge sehen wollen, die er sich vorstellt oder von denen man ihm erzählt.“ (aus dem Text) .Octave Uzannes futuristischer Essay, Das Ende des Buches ist in seiner souveränen selbstkritischen Heiterkeit das Weltkind in der Mitten zwischen kulturkritischen Klagen über den Verfall der Buchkultur und einem Zweckoptimismus, der das alte Medium Buch zum forever-young-Medium erklärt.

Es zeugt von der Wachheit eines Menschen, der gerade als Liebhaber des alten Mediums Buch weiß, dass der jeweilige Stand der Medientechnik ein historisches Apriori für Kultur, Wissenschaft, Politik, ja für alle gesellschaftlichen Systeme ist – und für unsere Lebenswelt sowieso.” (aus dem Nachwort von Prof. Dr. Jochen Hörisch)

Bezugsquellen

Zuletzt aktualisiert am 7. Dezember 2022 um 11:47 Uhr.